Von der Wasserburg zur Knabenanstalt und durch dunkle NS-Zeiten – das St. Josephshaus und seine bewegte Geschichte.
Zu Beginn dieses Podcasts sprechen wir mit Klaus Holdefehr über die Zeit zwischen 1939 und 1945 als das St. Josephshaus in Klein-Zimmern von den Nationalsozialisten und der SS beschlagnahmt und zum Lazarett für Kriegsgefangene umfunktioniert wurde.
Wir reden über die Kriegsgräberstätte außerhalb von Klein-Zimmern, wo weit über 400 ehemalige sowjetische Gefangene unwürdig begraben wurden und über die Geschichte dieser Gedenkstätte, die Bedeutung und über Erinnerungskultur.
Wir begeben uns aber auch auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Jahrhunderte. Von der erstmals urkundlich erwähnten Entstehung der Wasserburg, über ihre verschiedensten Besitzer beziehungsweise Lehensnehmer und die Nutzungen bis hin zu Bischof Ketteler und seiner Anstalt für Knaben.
Immer wieder wurde auf dem Gelände abgerissen, um- und angebaut und dabei entstand das St. Josephshaus in seiner heutigen Form. Hier und da sieht man noch alte Wappen im Sandstein und wenn man ganz genau hinhört und die Ohren weit aufsperrt, kann man die Mauern die alten Geschichten flüstern hören.